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Industriebau/Gebäudetechnik/Arbeitssicherheit

Frei auf dem Flachdach

Die freistehende Absturzsicherung KeeGuard® etabliert sich im Baugewerbe

Als modular angelegtes Schutzgeländer-System hat sich die freistehende Absturzsicherung KeeGuard® inzwischen einen Namen gemacht. Sie dient als „Kollektivschutz“ im Sinne der EU-Richtlinien 92/57 und 89/391 EWG. Immer mehr Unternehmen setzen diese Lösung deshalb zur Sicherung der Dachflächen ihrer Industrie- oder Verwaltungsgebäude ein.

Frankfurt a. M., September 2004 – Joerg-Christian Cornelsen ist der Leiter Arbeitssicherheit, Umweltschutz und Qualitätskoordination im Werk Bodenwerder von Rigips. Der bekannte Trockenbau-Spezialist unterhält dort unter anderem ein Gebäude für die Materialaufbereitung, das mit einem weitläufigen Flachdach gedeckt ist. Im Frühjahr 2004 stand Cornelsen vor der Aufgabe, wichtige Bereiche dieses Flachdachs so abzusichern, dass die Absturzgefahr – etwa für das Wartungs- und Servicepersonal – gebannt ist.

Über den Faktor Sicherheit hinaus musste der Rigips-Mann bei seiner Suche nach einer passenden Lösung aber noch verschiedene andere Aspekte im Auge behalten. So sollte beispielsweise die empfindliche Oberfläche des mit Bitumenbahnen gedeckten Flachdachs nicht beschädigt werden. Und wegen der Bebauung des Dachs mit Gauben und versorgungstechnischen Anlagen kam nur ein Geländersystem in Frage, das sich diesen „Hindernissen“ anzupassen vermag.

TÜV-geprüfte Qualität

Die Absturzsicherung KeeGuard® des Frankfurter Herstellers Kee Klamp erfüllte diese Anforderungen am besten. Dabei handelt es sich um ein modular konzipiertes, freistehendes Schutzgeländer-System, das neben den Vorgaben der europäischen Richtlinien in besonderem Maße den Anforderungen des GPSG (Geräte- und Produktsicherheitsgesetz, gültig seit 1. Mai 2004) Rechnung trägt. Ausgestattet mit einer gesetzkonformen Bedienungsanleitung minimiert es das Haftungsrisiko für den Betreiber der Absturzsicherung. Über eine Strecke von fast 140 Metern wurde diese Absturzsicherung auf dem Dach der Materialaufbereitung von Rigips montiert. „Wir wissen es sehr zu schätzen, eine vom TÜV zugelassene Absturzeinrichtung eingesetzt zu haben, die den Anforderungen der Europäischen Richtlinie bezüglich des Kollektivschutzes entspricht“, betont Joerg-Christian Cornelsen.

Die einfache Montage mit einem einzigen Sechskantschlüssel ermöglichte den raschen Aufbau der unfallverhütenden Rohrkonstruktion, ohne dass dabei die Dachmembrane beschädigt werden musste. Denn genau das ist der doppelte Vorteil von KeeGuard®: Weder zeitaufwändige Vorarbeiten noch teure Spezialanker sind zur Montage dieses Schraubsystems nötig. Kosten treibende und riskante Schweißarbeiten oder das Bohren von Löchern entfallen. Alle Elemente der Systemlösung werden vorgefertigt geliefert und die Endmontage erfolgt direkt am Einsatzort – unter Verwendung handelsüblicher Rundrohre.

Kundenorientierter Service

Die Komponenten von KeeGuard® sind durch eine hochwertige Verzinkung gegen Korrosion geschützt. Fertig montiert hält die freistehende Absturzsicherung einer Horizontallast von bis zu 300 Newton pro Meter stand. „Wir sind froh, das System von Kee Klamp eingesetzt zu haben“, sagt Sicherheitsexperte Cornelsen rückblickend. Als Begründung fügt er hinzu, dass ihn „neben der Qualität, Flexibilität und Montagefreundlichkeit von KeeGuard® auch die äußerst schnelle Bearbeitung von der Angebotserstellung bis zur Lieferung überzeugt hat.“

Übrigens: Um beim Aufbau von KeeGuard® das Unfallrisiko zu minimieren, bietet der Frankfurter Hersteller zusätzlich den mobilen Schutzanker Kee AnchorTM an. Dieses EU- und GPSG-konforme Anschlagkreuz für die Individualsicherung lässt sich auf Bitumen- und Foliendächern verwenden. Es erlaubt große Bewegungsfreiheit und empfiehlt sich auch als Sicherheitslösung bei sporadischen Montage- und Wartungsarbeiten. Der Einsatz dieser mobilen Absturzsicherung erfolgt ebenfalls ohne Beeinträchtigung der Dachmembrane.

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